Über uns

Die Jugendzentren Köln gGmbH ging am 01.01.1998 mit 19 ehemals städtischen Kinder- und Jugendeinrichtungen im ganzen Stadtgebiet an den Start. An der gGmbH sind die Stadt Köln (mit 51%), vertreten durch den Kämmerer der Stadt Köln, und die Jugendhilfe Köln e.V. (mit 49%) als Gesellschafter beteiligt.

Die JugZ gGmbH ist gemeinnützig und ein freier Träger der Jugendhilfe, anerkannt nach § 75 KJHG.

Nach 17 Jahren des Wachstums und der Entwicklung zählen heute 21 Kinder- und Jugendeinrichtungen, das Kölner Fan-Projekt, 9 OGTS-Standorte, 7 kooperierende weiterführende Schulen, die JugZ Bildung im Bereich Medien und einige Netzwerke zur Gesamtorganisation. Mit dem Konzept Jugend- und Gemeinschaftszentren erfolgte eine Öffnung für alle Altersgruppen. Die Nutzung auch durch die Bürgerschaft ermöglichte so eine effizientere Belegung der Räumlichkeiten.

Die offenen Angebote für Kinder und Jugendliche werden seit 12 Jahren durch die Übermittagsbetreuung der 10 – 14jährigen in den sogenannten „ÜMBs“ ergänzt. Diese festen Gruppen sind an 10 Standorten in den Alltag und das Angebot der Jugendeinrichtungen integriert.

 

Leitbild der JugZ

Unsere Offene Jugendarbeit und unser Ganztagsangebot an Schulen schaffen Möglichkeiten zur Begegnung und zum gegenseitigen Kennenlernen. Sie sind an der Lebenswelt und den Interesen von Kindern und Jugendlichen orientiert und fördern Selbstbestimmung und soziale Mitverantwortung. Akzeptanz und friedliches Miteinander setzen individuelle Förderung, politische Bildung, sowie kulturelle und soziale Integration voraus. Der Zunahme sozialer Spannungen begegnen wir mit Angeboten, die auf freiwilliger Basis Beteiligung ermöglichen und Integration fördern. Wir bieten persönliches Enagement und professionelle Unterstützung, ergänzt durch räumliche und strukturelle Angebote.

Leitziel der JugZ

Wir unterstützen Kinder und Jugendliche auf der Suche nach ihrem Platz in der Gesellschaft, stärken sie in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Unabhängigkeit und fördern ihre kulturellen Ausdrucksformen. Dabei sind unsere wichtigsten Aufgaben:

  • der Vielfalt von Anforderungen mit einer Vielfalt von Angeboten zu begegnen,
  • bedarfsgerechte Praxiskonzepte zu entwickeln, die den Lebenslagen der jungen Leute im Kontext gesellschaftlicher Modernisierung und Individualisierung Rechnung tragen,
  • Geschlechterhierarchien zu vermeiden, dabei unter Berücksichtigung beider Geschlechter Angebote zu planen und durchzuführen,
  • außerschulische Jugendarbeit weiterzuentwickeln, insbesondere in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport,
  • in schulischen Zusammenhängen Kindern und Jugendlichen ein bedürfnis- und bedarfsorientiertes ganzheitliches Bildungs-, Erziehungs- und Bildungsangebot zu bieten, welches ihnen die Chance auf gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft eröffnet und ihnen ermöglicht, ihre Fähigkeiten und Ressourcen zu erkennen, zu erproben und zu festigen,
  • zur ständigen und gezielten Verbesserung der Fachkompetenzen regelmäßiger gegenseitiger Austausch von Fachwissen und Erfahrung im Team,
  • Effektivität und Effizienz der Arbeit nach außen darzustellen,
  • Ziele zu vereinbaren, die Zielerreichung zu überprüfen und ständig zu optimieren.

Um diesen formulierten Ansprüchen und den damit verbundenen Erwartungen gerecht zu werden, müssen die pädagogischen Fachkräfte und alle anderen Mitarbeiter/innen sowohl ihr Wissen und ihre Kompetenzen ständig erweitern, als auch innerhalb der Teams eine hohe Professionalität entwickeln – dies vor dem Hintergrund einer gezielten und bewussten Vielfalt.
Die Differenzierung, Pluralität und Vielfalt, die wir dem Begriff “Jugend” zugrunde legen, muss sich in den Teams der einzelnen Einrichtungen und ggf. deren Spezialisierungen so weit als möglich widerspiegeln. Das betrifft sowohl die Ausgewogenheit hinsichtlich der Anzahl weiblicher und männlicher Mitarbeiter/innen und der Altersstruktur der Teams, als auch der ethnischen Vielfalt mit den verschiedenen muttersprachlichen Wurzeln und kulturellen wie religiösen Traditionen – in bewusster Anlehnung an den Sozialraum. Die Zusammensetzung der Teams ist nicht nur relevant in Bezug auf die hauptamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, sondern auch hinsichtlich der nebenamtlichen Kräfte und aller Honorarkräfte. Wir legen Wert darauf, dass im Team wertschätzend und strukturiert Hand in Hand zusammengearbeitet wird und Erfolge des Einzelnen damit Erfolge des gesamten Teams sind.
Die Teams sind heterogen zusammengesetzt und zeigen sich auch nach außen unterschiedlich. Die Teamarbeit basiert auf fachlichen Anforderungen, spezialisierten Angebots- und Arbeitsstrukturen sowie der professionellen Qualifikation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.